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Freeriden Monte Rosa III

Nebel, Pulver, Helitaufe!

Man kann alles schön reden! Traumhaft war die 2. Monte Rosa- Freeridewoche wahrlich nicht: Nebel, kaum noch Schnee, dafür aber reichlich Regen! Was bleibt einem da anderes übrig, als frühzeitig das Gelände zu verlassen und auf die Piste der Castore- Bar zu flüchten!? Nichts! Wäre da nicht der Wetterbericht für Freitag, der einen einzigen schönen Tag vorhersagt! Das sehnlich erhoffte tritt ein! So einen Tag hat man alle 5 Jahre, wenn überhaupt: Wolkenloser Himmerl. Ein unverspurter Schwärzgletscher. Powder von oben bis unten. Und, das Beste zum Schluß: wir sind die Ersten! Juhhhhuuuuu, die Woche ist gerettet! Wäre da nicht das Kopfweh des nächsten Tages! Verantwortlich dafür nicht etwa die Helitaufe, ein altebekanntes Ritual in oben genannter Bar, sondern, neu ins Leben gerufen: die Taufe “for the first line”, sponsort by black crows :-) . Aber mal ehrlich: es gibt schlimmeres :-). Lust bekommen? Dann schau rein: freerideschule.de

Freeride- Tage Monte Rosa

Sonne, Firn und Gletschereis

Auch in Gressoney geht die Freeridesaison unaufhaltsam dem Ende zu: vom letzten Pulverschnee ist nicht mehr viel übrig, dafür genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen und den zischenden Firn. Davon gibts diese Woche nämlich mehr als genug!

Und trotz der frühlingshaften Temperaturen erwischen wir bei unserer Helirunde nach Zermatt noch ein wenig Pulverschnee. Kontrastreicher kann diese Schisafari nicht sein, finden wir doch auf der Südseite, hinunter über den Vera- Gletscher, wieder traumhafte Firnhänge! Anderntags besteigen wir zum krönenden Abschluß, zwar nicht ganz bei “fair means”, sondern mit tatkräftiger Unterstützung des Flügeltraktors noch zwei 4000er: das Balmenhorn und die Vincenspyramide! Lust bekommen? Dann schau rein: freerideschule.de

Freeriden Monte Rosa II

Pasta und Pulvertraum!

Der Liebe Gott hat unsere Gebete erhört! Auf den Tag genau beschert uns ein Genua- Tief 50cm Neuschnee auf den Südabbrüchen des 4500m hohen Monte Rosa- Stocks! Es schneit beinahe 2 Tage durchgehend allerfeinsten Pulverschnee! Bei schlechter Sicht toben wir uns derweil beim Treeskiing im lichten Wald aus und haben unseren Spass dabei!

Die kulinarischen Genüße im kleinen Bergdörfchen Gressoney stimmen ohnedies, aber jetzt kommen noch die Schifahrerischen hinzu und für unseren Heliflug auf die Porta Nera erwischen wir den perfekten Tag! Traumhaftes Wetter und unverspurte Hänge über den Schwärzgletscher bis hinunter nach Zermatt lassen unsere Freeride- Herzen höher schlagen! Lust bekommen? Dann schau rein: freerideschule.de

Freeriden Disentis

Vier gewinnt! Wahlfach “freeriden”!

Kann studieren schöner sein? Definitiv nicht! Unter der gestrengen Aufsicht von Herrn Prof. Mag. Dr.i.S. Christoph Z. und Ass. Prof.i.S. Herrn Michael S. führen wir die SportstudentInnen der Uni Heidelberg in die Materie “freeriden” ein.

Die 3 Hauptaufgaben “Abfahren im besten Powder”, “Biertrinken im Nangijala” und “Verköstigung der Truppe im Luftschutzbunker” meistern die Aspiranten mit Bravour! Einzig in der Disziplin “Aufstieg mit schwerem Gerät” läßt die Leistung etwas zu wünschen übrig! Deshalb gilt für alle Teilnehmer: Vier gewinnt! Bestanden! :-)

saac 2nd step Innsbruck

Drei gewinnt!

“Heikle Lawinensituation mit verbreitet erheblicher Gefahr!”. So lautet die Schlagzeile des LWD- Tirol am 18.02.! Immerhin besser als der ”Vierer” 2 Tage zuvor, am Beginn des saac- 2nd- step Camps Innsbruck. Aber kann einem bei einem Lawinenkurs etwas besseres passieren als angespannte Verhältnisse? Nein, denn anschaulicher als bei einem heiklen 3er kann ein Lawinenkurs im Gelände gar nicht sein!

Nach einem Tag Freeriden bei bestem Powder in den Waldschneisen des Venet entscheiden wir (Tommy Wolf, Robi Bacher und ich) uns, der Situation angepasst, für eine Schitour auf den Angerbergkopf im Senderstal. Freilich waren wir heute alleine unterwegs. Die Warnungen von Rudi M. und Patrick N. haben sich die Tourengeher zu Herzen genommen und umso erstaunter waren die Teilnehmer des Camps, dass man selbst bei einer so kritischen Lawinensituation noch, mit relativ geringem Risiko wohlgemerkt, auf Schitour gehen kann! Aber mit entsprechender Tourenplanung, vernünftiger Spurwahl und richtigem Verhalten im Gelände war das heute ohne weiteres möglich und das Camp ein voller Erfolg! Frei nach dem Motto: viel gelernt und dabei noch Spaß gehabt…